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PMOS (ehemals Polyzystisches Ovarialsyndrom) – Mehr als eine Erkrankung der Eierstöcke

  • Autorenbild: Naturheilkunde Nina Rampa
    Naturheilkunde Nina Rampa
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Viele Frauen kennen die Diagnose Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS). In den letzten Jahren wurde jedoch zunehmend diskutiert, dass dieser Name das Beschwerdebild nur unzureichend beschreibt. Deshalb wird heute vermehrt der Begriff Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) verwendet.


PMOS / PCOS
PMOS / PCOS

Warum die Namensänderung von PCOS zu PMOS?

Der bisherige Begriff legt den Fokus auf die Eierstöcke und die typischen kleinen Follikel, die im Ultraschall sichtbar sein können. Tatsächlich haben jedoch nicht alle betroffenen Frauen diese Veränderungen. Zudem betrifft die Erkrankung weit mehr als die Eierstöcke. Häufig spielen auch der Zuckerstoffwechsel, hormonelle Ungleichgewichte und Entzündungsprozesse eine wichtige Rolle.

Der Begriff PMOS soll diese komplexen Zusammenhänge besser widerspiegeln.


Wer ist betroffen?

PMOS gehört zu den häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Die Beschwerden können bereits in der Pubertät beginnen oder sich erst später, beispielsweise bei Kinderwunsch, bemerkbar machen.


Wie zeigt sich PMOS?

Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Häufig treten auf:

Unregelmässige oder ausbleibende Menstruation

Fehlende oder seltene Eisprünge

Akne und unreine Haut

Vermehrte Körperbehaarung oder Haarausfall

Gewichtszunahme und Heisshunger

Müdigkeit und Erschöpfung

Schwierigkeiten, schwanger zu werden

Was kann untersucht werden?

Für die Diagnose werden die Beschwerden, der Zyklus, hormonelle und stoffwechselbezogene Werte sowie ein Ultraschall der Eierstöcke berücksichtigt. Gleichzeitig sollten andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden.


Was kann helfen?

Die Basis der Behandlung bilden meist eine blutzuckerfreundliche Ernährung, regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf und ein guter Umgang mit Stress. Je nach Beschwerden können zudem naturheilkundliche Massnahmen, Pflanzenheilkunde, Zykluscoaching und weitere individuelle Therapien sinnvoll sein.


Fazit

PMOS ist keine reine Eierstockerkrankung, sondern ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen, Stoffwechsel und Lebensstilfaktoren. Eine ganzheitliche Betrachtung hilft, die Ursachen besser zu verstehen und Frauen individuell auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden, Zyklusgesundheit und Fruchtbarkeit zu begleiten.

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Nina Rampa GmbH - eidg. dipl. Naturheilpraktikerin TEN und kantonaler Berufsausübungsbewilligung, Krankassenanerkannt
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